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Über uns

Werkstatt für Druckgrafik seit 1954

Die Grafische Werkstatt
im Traklhaus

Die Grafische Werkstatt im Traklhaus

Der Verein Grafische Werkstatt im Traklhaus wurde 1954 als Produktions- und Editionsort für Druckgrafik gegründet. Als gemeinnützige Einrichtung mit Sitz im Zentrum der Salzburger Altstadt verfolgt sie den Auftrag, nationalen und internationalen Künstler:innen einen professionellen Zugang zu druckgrafischer Infrastruktur zu ermöglichen.

Die Grafische Werkstatt seit 1954

Die Grafische Werkstatt im Traklhaus ist eine 1954 gegründete Werk­stätte für Druck­grafik im Herzen der Salzburger Alt­stadt. Als gemein­nütziger Verein bietet sie nationalen und inter­natio­nalen Kunst­schaf­fenden Zugang zu profes­sioneller druck­grafischer Infra­struktur – von histo­rischen Litho­grafie­steinen bis zu zeit­genös­sischen Drucktechniken.

Grafische Werkstatt im Traklhaus Raum 1
Werkraum 1 der Grafischen Werkstatt | Foto: Christian Jammernegg

Infrastruktur

Auf rund 160 m² stehen zahlreiche Druck­pressen und spezia­li­sierte Arbeits­plätze für ein breites Spek­trum druck­gra­fischer Tech­niken zur Ver­fügung. Das Angebot umfasst Litho­grafie, Sieb­druck sowie Hoch- und Tief­druck­ver­fahren wie Linol­schnitt und Radie­rung. Für die Litho­grafie steht ein umfang­reicher Bestand an Steinen zur Verfügung, darunter auch historische Exemplare.

Gearbeitet wird entweder selbstständig oder in Zusam­men­arbeit mit dem Fach­personal der Werk­statt. Jährlich sind bis zu 40 Kunst­schaf­fende in den Räumlich­keiten tätig.

Ausstellungen und Editionen

Die Werkstatt ist neben ihrer Funktion als Pro­duk­tion­sort auch ein Ort der Präsen­tation. Das Ausstel­lungs­programm umfasst Personal­schauen, thema­tische Ausstel­lungen sowie Präsen­tationen neuer Editionen. In Zusam­men­arbeit mit den anwe­senden Kunst­schaf­fenden entstehen exklu­sive Editionen und Mappen­werke. Lang­jährige Koopera­tionen bestehen mit Museen, Galerien und Kunst­vereinen im In- und Ausland.

Grafische Werkstatt im Traklhaus Raum 1
Werkraum 1 der Grafischen Werkstatt | Foto: Christian Jammernegg
„Kassette“ Galerie im Traklhaus | Foto: M. Siebinger
Fachgespräch (v.l.n.r.: Tone Fink, Ernst Skricka; 2005) | Foto: Werkstatt
Rudolf Hradil beim Andruck (v.l.n.r.: B. Lochmann, R. Hradil, Ch. Stangl; 2003) | Foto: Werkstatt

Geschichte der Werkstatt

Die Gründungsjahre

Die Ursprünge der Werkstatt reichen bis ins Jahr 1952 zurück, als die Künstler Gustav Kurt Beck und Slavi Soucek die „Galerie Kunst der Gegenwart“ in Salzburg gründeten. Ziel war die Präsen­tation zeit­genös­sischer Kunst sowie der Aufbau einer Grafik­samm­lung. Zur Eigen­produk­tion von Editionen wurde 1954 die „Graphische Versuchswerkstätte“ gegründet.

„Kassette“ Galerie im Traklhaus | Foto: M. Siebinger

Bereits in diesen frühen Jahren übernahm die Institution eine repräsen­tative Rolle für öster­rei­chi­sche Kunst: 1954 kuratierte Gustav Kurt Beck die öster­rei­chi­sche Beteili­gung an der Grafikbiennale in São Paulo sowie den Österreich-Pavillon auf der 27. Biennale in Venedig.

Traklhaus

1973 erfolgte der Umzug in das historische Traklhaus am heutigen Standort. Mit dieser Verl­agerung rückte die Werkstatt­tätigkeit in den Vorder­grund; die Galerie­aktivi­täten wurden zugunsten der Produktion zurückgestellt. 1998 wurde der Verein in „Grafische Werkstatt im Traklhaus“ umbenannt.

Fachgespräch (v.l.n.r.: Tone Fink, Ernst Skricka; 2005) | Foto: Werkstatt
Rudolf Hradil beim Andruck (v.l.n.r.: B. Lochmann, R. Hradil, Ch. Stangl; 2003) | Foto: Werkstatt

Das Archiv

Im Jahr 2000 wurde die bis dahin gewachsene Sammlung von über 2.000 Blättern dem Land Salzburg als Schen­kung übergeben, um eine fach­gerechte konser­vatorische Betreu­ung zu gewähr­leisten. Von jeder gedruckten Auflage wird seither ein Exemplar für das fort­laufende Archiv der Werkstatt einbehalten.

Künstler­verzeichnis seit 1954

Die Grafische Werkstatt lebt durch das aktive Schaffen im Raum. Die fol­gende Übersicht listet alle Künstler:­innen auf, die seit 1954 aktiv an der Infra­­­struktur des Hauses gewirkt haben.
Mohamed Abla
Kurt Absolon
Georg Willhelm Adamowitsch
Christoph Wilhelm Aigner
Lea Anders
Iris Andraschek
Angerer der Ältere
Angerer der Jüngere
Martin Anibas
Siegfried Anzinger
Rainhard Artberg
Christian Ludwig Attersee
Johannes Christoph Baader
Peter Baldinger
Bernhard Barek
Eduard Bargheer
Dieter Barth
Wolfgang Bauer
Eduard Bäumer
Herwig Bayerl
Gustav K. Beck
Otto Beck
Vladimir Bedenikovic
Gudrun Benetzeder
Erli Beutel-Windischbauer
Christine Binder
Andrea Bischof
Franz Blaas
Ernesto Blanco Sanciprian
Max Bläulich
Edmund Blechinger
Eric Blinderman
Armin Boerne
Wolfgang Böhm
Ronald Bolt
Georg Wilhelm Borsche
Mady Braun
Theo Braun
Herbert Breiter
Uwe Bremer
Hans Breustedt
Eva de Brito-Kleisinger
Bruno Bruni
Günther Brus
Andreas Bultmann
Niels Burwitz
Gruppe Caro
Gregory Cemper
Jean Paul Chabas
Remo Chiatti
Jose Ciuha
Michael Coleman
Jonathan Comerford
Corneille
Ann-Marie Crawford
Sandra Crawford
Bibiane Crespo
Pavla Czeinerova
Ramesch Daha
Gunter Damisch
Friedrich Danielis
Adolf Degenhardt
Gül Derman
Zos Dewitt
Maroine Dib
Rudolf Dimai
Christof Dornier
Wildtrud Drexler
Anton Drioli
Monika Drioli
Marcin Dudek
Jessica Dunne
Herbert Dürr
Claus Eben
Axel Eggler
Wolfgang Eibl
Friedrich Eigner
Georg Eisler
Hanne Engelhardt
Peter Engels
Trude Engelsberger
Dietmar Erlacher
Christoph Feichtinger
Annemarie Fibich-Ribke
Fabian Fink
Tone Fink
Gertrud Fischbacher
Fritz Fischer
Gernot Fischer
Jürgen Fischer
Siegfried Fischer
Hubert Fischlhammer
Karl Anton Fleck
Paul Flora
Matteos Florakis
Andrea Fogli
Fritz Föttinger
Heinz Frank
Jürgen Frei
Johnny Friedländer
Fritz Fröhlich
Werner Frömel
Hans Fronius
Johann Fruhmann
Csaba Fürjesi
Sieglind Gabriel
Eva Gadocha
David Garde
Helga Gasser
Gotthard Glitsch
Gottfried Goebel
Markus Goeke
Gottfried Goiginger
Leon Golub
Markus v. Gosen
Ludwig Gosewitz
Friedemann Gottschald
Ernst Gradischnig
Friedrich Gradissnig
Hans Graessli
Elly Graetz
Franz Graf
Martin Gredler
Rupert Gredler
Barbara Gröne-Trux
Erich Gruber
Ludwig Gruber
Eckehardt Grübler
Anatole Gscheidlinger
Andrea Gubisch
Armin Guerino
Wolfgang Günther
Peter Haas
Gerhard Haderer
Regina Hadraba
Gertraud Hagen
Hermann Haider
Kurt Halbritter
Georg Hallensleben
Roman Haller
Karen Hansen Williamson
Josef Haßmann
Manfred Hebenstreit
Hilde Heger
Elmar Heimbach
Peter Heiß
Stefan Heizinger
Karl Herber
Jörg Hilbert
Richard Hirschbäck
Magreth Hirschbichler-Reinhardt
Albert Hoffmann
Hans Hoffmann-Ybbs
Rudolf Hoflehner
Giselbert Hoke
Rudolf Hradil
Alfred Hrdlicka
Christian Huber
Dieter Huber
Friedensreich Hundertwasser
Helmut Hütter
Wolfgang Hutter
Manfred Inger
Kamile Jadeviciute
Johanna Jank Leden
David Jansheski
Zygmunt Januszewski
Johann Jascha
Yvonne Jeske
Giedrius Jonaitis
Rudolf Emanuel Karsch
Wilhelm Kaufmann
Christoph Kendlbacher
Imre Keri
Klaus Kieneswenger
Helmut Kies
Johanna Kirchner
Anton Kitzmüller
Gudrun Kleinberger
Dieter Kleinpeter
Klaus Klingler
Peter Klingler
Alfred Klinkan
Claudia Klucaric
Anita Koch
Kurt Kocherscheidt
Oskar Kokoschka
Karl Korab
Rudolf Kortokraks
Rudolf Kossak
Erich Kraemer
Kay Krasnitzky
Günther Kraus
Stefan Kreiger
Angelika Kreilinger
Hermann Kremsmayer
Eric Kressnik
Rudolf Kriesch
Markus Krön
Hans Kruckenhauser
Johannes Kubin
Heinz Kubovski
Waldemar Kufner
Friedrich Kumher
Gottfried Kumpf
Doris Kurz
Helmuth Kurz-Goldenstein
Elfriede Kuzmany
Andreas Lang
Maria Lassnig
Marianne Lautensack
Marie Luise Lebschik
Otto Lehmann
Anton Lehmden
Heinz Leinfellner
Ernst Len
Ulrike Lienbacher
Tom Linnecker
Bernhard Lochmann
Katharina Loidl
Martin Lotz
Irene Lovcik
Franz Luby
Markus Lüpertz
Anton Mahringer
Brigitte Maier
Michael Maislinger
Petrus de Man
Bele Marx
Stephen Mathewson
Marie Therese Menzel
Gertraud Meraner
Ludwig Merwarth
Jürgen Messensee
Josef Mikl
Erika Milutin
Petra Moiser
Kurt Moldovan
Antonio Monticello
Eva Möseneder
Gotthart Muhr
Michael Müller
Helga Müller-Eiterer
Zoran Music
Agnes Muthspiel
Caspar Neher
Thomas Nemec
Ines Neumann
Eric Neunteufel
Hermann Nitsch
Andreas Nottebohm
Thomas Novotny
Günther Nussbaumer
Ingo Nußbaumer
Johannes Obenholzer
Hermann Ober
Erkan Ödzilek
Werner Otte
Jan Ouboter
Trudy Ouboter
Ernst Paar
Peter Palfy
Christian Panosch
Ferdinand Penker
Max Pfeiffer-Watenphul
Annette Pfister
Andrew Phelps
Walter Pichler
Marlies Pizzorno
Birgit Pleschberger
Beppo Pliem
Erna Pliem-Stöckl
Peter Pongratz
Maria de Posz
Elmar Prack
Lois Pregratbauer
Drago J. Prelog
Konrad Prenner
M.E. Prigge
Erich Pucher
Anton Raidl
Arnulf Rainer
Lotte Ranft
Martin Rasp
Auris Razavicius
Jothor Reisenbichler
Ramiro Ricardo
Alois Riedl
Otto Riedl
Franz Ringel
Maddy Rosenberg
Karl Rössing
Frank Roubin
Michael Royen
Henry Ruck
Abby Sadauskas
Gottfried Salzmann
Hassan Samra
Heidegrit Satke
Hans Dieter Schaal
Wolfgang Schäffer
Günther Schatzdorfer
Roman Scheidl
Siegfried Schenk
Wilhelm Scherübl
Melanie Schiefer
Karl Schindler
Karl Schleinkhofer
Hubert Schmalix
Julie Schmidinger
Elisabeth Schmirl
Wilhelm Schnabl
Tommy Schneider
Wolfgang Schneider
Erich Schobesberger
Robert Schöller
Rudolf Schönwald
Ilse Schottke
Ingrid Schreyer
Anne Schwaig
Stefan Schwaighofer
Christian Schwarzwald
Michael Schwimann
Paolo Scirpa
Günther Silva Sedlak
Halgund Sedlak-Otto
Martin Seidemann
Wolfgang Seierl
Lotte Seyerl
Jonathan Shan
Frank Siewert
Ernst Skricka
Ursula Slavetinsky
Slavi Soucek
Wolfgang Spatzek
Robert Zeppel Sperl
Nancy Spero
Ingo Springenschmied
Christoph Stangl
Hans Staudacher
Clemens Stecher
Johannes Steidl
Dominik Steiger
Horst Steinacher
Karin Steiner
Anton Steinhart
Monika Steinitz
Herbert Stejskal
Heinrich Strasser
Nele Ströbl
Arthur Sühs
Lucas Suppin
Joshi Takahashi
Andreas Tanzer
Anton Thiel
Irma Raffaela Toledo
Siegfried Tragatschnig
Elfriede Trautner
Gerhard Trieb
Markus Vallazza
Ricardo Vargas Suero
Kestutis Vasiliunas
Emilio Vedova
Edi Vogl
Ulrich Waibl
Konrad Wallinger
Felix Waske
Renate Wegenkittel
Max Weiler
Kristin Weixelbaumer
Willy Wernz
Johann Weyringer
Sonja Wigoschnigg
Vanessa Winch
Andrea M. Windischbauer
Peter Winkler
Konrad Winter
Thomas Wizany
Günther Wizemann
Judy Woodborne
Gert Wucherer
Alfred Würl
Franz Zadrazil
Siegfried Zaworka
Johanes Zechner
Othmar Zechyr
Kurt Zein
Wolfgang Zeissner
Herwig Zens
Zhou Brothers
Karl Ziegler
Otto Zitko
Pino Zurzulo

Residency

Das „Artist in Residence“-Programm der Gra­fischen Werk­statt.

Archiv

Druckgrafische Arbeiten aus der Sammlung der Werkstatt.